Ich habe gerade bemerkt, dass ich fast jeden Abend damit verbringe, durch die Menüs verschiedener Dienste zu scrollen, anstatt tatsächlich etwas zu schauen. Es fühlt sich an, als wäre die Auswahl endlos, aber nichts springt mich wirklich an. Manchmal denke ich, dass der Algorithmus mich besser kennen müsste, nach all den Jahren. Geht es noch jemandem so, dass man sich nach dem einfachen Gefühl sehnt, einfach einen Sender einzuschalten?
Ja das passiert mir auch oft am Abend. Der Blick gleitet über Menüs und am Ende bleibt nur ein Gefühl der Leere. Der Algorithmus scheint zu wissen was ich mögen könnte, doch es erreicht mich nicht wirklich.
Vielleicht ist das endlose Scrollen kein Zufall sondern ein Muster. Es dient der Gewohnheit mehr als der echten Freude.
Ich frage mich ob der Plan wirklich funktioniert. Wir glauben dass mehr Auswahl besser macht. Doch manchmal fühlt sich weniger besser an?
Vielleicht ist das Thema weniger Fernsehen als Spiel mit Erwartungen. Wer bestimmt wann genug genug ist.
Puh ich wische durch alles schnell durch und bleibe doch meilenweit entfernt von dem was ich suche.
Vielleicht ist es die falsche Fragestellung Vielleicht geht es nicht darum etwas zu finden sondern darum das Nicht Finden zu akzeptieren