Ich stehe gerade wirklich etwas ratlos da und muss mal Luft machen. Unser Sohn ist jetzt drei und hat seit einiger Zeit diese Phase, in der er abends partout nicht in seinem eigenen Bett schlafen will. Jede Nacht endet es damit, dass er bei uns im Familienbett landet, und langsam zweifeln wir an unserer ursprünglichen Idee. Wir wollten eigentlich, dass er von Anfang an einen eigenen Schlafplatz hat, aber die Realität sieht jetzt anders aus. Ich frage mich, ob wir zu nachgiebig waren oder ob das einfach eine normale Durchgangsphase ist. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob wir da einen guten Mittelweg finden.
das klingt wirklich anstrengend und ich fühle mit euch jeden abend dieses entscheiden bis der kleine wieder bei euch landet macht müde und verunsichert vielleicht ist es eine phase der nähe und des sicherheitsgefühls und der eigenständige Schlafplatz fühlt sich plötzlich zu fern an
eine erklärung könnte trennungsangst sein kinder in diesem alter suchen nahen vertrauen und der schlafplatz ist oft der anker
vielleicht missversteht ihr die signale es geht weniger ums durchsetzen als darum dass der schlafplatz keine kampfzone wird und der ruf nach sicherheit bleibt
habt ihr versucht den schlafplatz neu zu rahmen statt ihn zu umgehen? vielleicht eine mini kombi aus bett neben dem bett der eltern und einer ruhigen ritualgeschichte vor dem schlaf
ich bleibe skeptisch ob es wirklich hilfreich ist sofort eine klare grenze zu ziehen oder zu lassen oft klappt es besser wenn man geduldig bleibt und gleichzeitig sanfte grenzen setzt damit nächtliche wanderungen weniger werden
es könnte helfen das thema als verhandlung über nähe und eigenverantwortung zu sehen statt als nein spiel der fokus wäre dann auf sicherheit ruhe und tempo der entwicklung und nicht auf kompromisslosigkeit