Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich mit meiner freiberuflichen Grafikarbeit wirklich weiterkommen kann. Letztes Jahr habe ich hauptsächlich für kleine lokale Kunden gearbeitet, was zwar schön war, aber ich spüre diese innere Unruhe, dass ich mich nicht wirklich entwickle. Manchmal denke ich, dass ich einen kreativen Karriereschritt wagen müsste, der mehr von meiner eigentlichen künstlerischen Vision zulässt, aber ich habe Angst, dass das nur ein unrealistischer Traum ist. Wie geht ihr mit diesem Gefühl um, dass eure kreative Arbeit vielleicht in einer Sackgasse steckt?
Dieses unruhige gefühl kenne ich gut. Es wirkt als ob der scheinbare fortschritt nur oberflächlich ist und darunter brennt die frage wie du mehr von deiner eigenen künstlerischen vision leben kannst. bleib dran und probier neue ansätze damit du wachsen kannst.
Kreativität ist kein linearer pfad sondern ein widerstand der dich zwingt zu testen. Beobachte statt zu bewerten und gestalte kleine tests in denen du eine neue technik oder ein anderes thema ausprobierst und danach reflektierst wie es sich auf deine arbeit auswirkt.
Skepsis kann ein guter begleiter sein. Vielleicht steckt hinter dem wunsch nach mehr vision gar nicht eine klare zukunftsplanung sondern die angst vor fehlern oder dem scheitern vor einer publikumsreaktion.
Was wenn der fokus nicht mehr auf einer konkurrenzliste von aufträgen liegt sondern auf einer inneren vision die du schritt für schritt sichtbar machst und dich von der idee löst sofort komplett zu liefern.
Eine idee die ich oft verfolge ist eine kurze kollaboration mit anderen künstlern in der du experimente zulässt ohne dich an eine lange auftragsliste zu binden.
Glaubst du wirklich dass dein weg nur durch kommerzielle aufträge definiert wird oder gibt es stille formen der arbeit die dich auch erfüllen könnten?