Ich sitze hier und überlege, ob ich mit meiner Sammlung von alten Videospiel-Konsolen vielleicht zu weit gegangen bin. Es hat einfach so angefangen, aus Nostalgie, und jetzt frage ich mich, wo man eigentlich die Grenze zieht zwischen einer netten kleinen Sammlung und einem echten Horten. Manchmal schaue ich in das Regal und denke, ob all diese Geräte wirklich noch einen Wert für mich haben, oder ob ich sie nur aus einer seltsamen Gewohnheit weiter anhäufe.
Es fühlt sich an als trüge die Nostalgie eine Geschichte in den Regalen und du fragst ob der erste Funke noch reicht oder nur Wärme spendet
Eine klare Grenze entsteht oft dort wo der Platz knapp wird und der Wert sich nur durch Nutzen zeigt statt durch Erinnerung
Vielleicht geht es dir eher um Erfahrung und Zeit als um das Stück Geld und die Geräte sind eine Art Chronik deines Spielens
Ist die Grenze zwischen Sammeln und Horten nicht auch eine Frage deiner Stimmung und deines Lebensabschnitts?
Skeptisch gesagt klingt die Vorstellung einer klaren Linie oft wie eine Vernunftklausel von außen und vielleicht lässt sich der Wert gar nicht so sauber fassen
Statt Ordnung könnte die Sicht auf die Regale eine kleine Ausstellung sein und jedes Gerät erzählt eine Geschichte der Zeit
Vielleicht ist es einfach eine Reise und kein Zustand der endgültig festgelegt ist