Wie finde ich die grenze zwischen schweigen und reden über ethik im alltag?
#1
Ich habe letzte Woche in der Kantine mitgehört, wie zwei Kollegen über einen Artikel diskutierten. Der eine meinte, dass die Würde des Menschen heute oft nur noch als leere Floskel behandelt wird, besonders wenn es um politisch unbequeme Gruppen geht. Das hat mich nicht mehr losgelassen, weil ich selbst unsicher bin, wo für mich im Alltag diese Grenze verläuft zwischen "das geht mich nichts an" und dem Gefühl, ich müsste eigentlich etwas sagen.
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#2
Würde des Menschen ist doch eigentlich selten das Problem, oder wer definiert wann sie heute als leere Floskel dient und wer profitiert davon sie überhaupt zu thematisieren?
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#3
Die Grenze zwischen das geht mich nichts an und dem was man teilen sollte ist oft fließend. Würde entsteht dort wo Handlungen messbare Auswirkungen auf andere haben.
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#4
Ich dachte Würde des Menschen bedeute vor allem individuelle Freiheit deshalb frage ich mich warum plötzlich Gruppen in den Fokus geraten.
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#5
Warum sollte die Würde des Menschen heute überhaupt als Maßstab dienen wenn sie schon in der Alltagssprache oft benutzt wird ohne dass jemand wirklich zuhört?
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#6
Vielleicht müsste man statt Würde über Verantwortung sprechen über Zuhören und das Aufbauen gemeinsamer Räume in denen niemand unsichtbar bleibt.
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#7
Es regt mich auf wenn Würde als Deckmantel genutzt wird um unbequeme Stimmen zu übergehen.
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