Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich ziemlich verunsichert. Mein Team hat in den letzten Monaten mehrere wichtige Ziele verfehlt, und ich spüre, dass die Stimmung immer gereizter wird. Ich habe das Gefühl, dass ich zu sehr im operativen Tagesgeschäft festhänge und den Blick fürs Wesentliche verliere. Vielleicht liegt es daran, dass mir eine klare Strategie fehlt, um die Leute wirklich mitzunehmen. Wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt, dass eure Führung nicht mehr so richtig trägt?
Das klingt wirklich belastend. Wenn Ziele verfehlt werden und die Stimmung kippt fühlt man sich oft allein im Sturm. Führung hat mehr zu bieten als Routine und du spürst den Druck dabei den Blick fürs Wesentliche zu verlieren
Vielleicht hilft es die Situation als kleines System zu sehen Ziele Ressourcen und Feedbackschlaufen zu prüfen Wer braucht welche Information wann und ob die Führung sichtbar ist für alle
Ich dachte du fragst nach praktischen Übungen Doch ich merke wie der Druck im Team wächst und vielleicht geht es zuerst um eine neue Routine die Orientierung schafft und um eine andere Sicht auf Führung
Führung allein rettet oft nichts Vielleicht liegt das Problem nicht in dir sondern in der Struktur oder in zu vielen widersprüchlichen Zielen
Man könnte die Frage auch anders fassen. Was wenn Führung nur der Moderator ist und das eigentliche Steuerungskonzept gemeinsam entsteht?
Glaubst du dass es reicht die Perspektiven im Team zu ändern oder bräuchte es eine radikale Neuausrichtung der Führung Ziele und Rollen?