Ich stecke gerade in einer ziemlichen Zwickmühle mit meinem eigenen Logo. Nachdem ich jahrelang für Kunden gearbeitet habe, wollte ich endlich meine eigene visuelle Identität aufbauen. Jetzt habe ich einen Entwurf, der mir eigentlich gefällt, aber ich frage mich, ob er zu sehr nach "freiberuflicher Designer" schreit und nicht nach dem kleinen Studio, das ich eigentlich werden möchte. Mir fehlt irgendwie der neutrale Blick, um das einzuschätzen. Besonders die Farbwahl lässt mich zweifeln – sie fühlt sich sicher an, aber vielleicht auch ein bisschen zu bequem.
Das klingt nach einer echten Zwickmühle und ich spüre die Mischung aus Stolz und Unsicherheit. Der Entwurf wirkt vertraut und angenehm sicher, doch ob er wirklich das kleine Studio signalisiert statt der Freiberuflerwelt lässt sich kaum mit einem Blick sagen. Vielleicht hilft es, eine zweite Farbvariante zu testen und zu sehen wie viel Charakter bleibt wenn man die Wärme reduziert.
Vielleicht hilft eine kurze Markenlogik Prüfung bevor du dich festlegst. Schau, ob dein Logo klare Kernwerte transportiert und ob die Farbwahl Wärme Ruhe oder Wandel signalisiert. Wenn der Stil zu bequem wirkt fehlt eventuell ein Element das dich als Studio eindeutig markiert. Würde ein kräftiger Kontrast oder eine markante Form das verändern?
Du sagst neutral vielleicht nimmst du den Begriff zu wörtlich. Ich sehe das Logo eher als Spiegel deiner bisherigen Arbeiten und frage mich ob du damit zu viel Sicherheit anbietest. Vielleicht verweist es mehr auf den Charakter deiner Kunden statt auf dich als Studio. Könnte der Entwurf sogar zu eindeutig nach Freelancer schreien?
Warum soll ein Studio neutral wirken? Vielleicht ist gerade deine Persönlichkeit der Trick der Wirkung. Vielleicht wäre es spannender das Logo mit einer auffälligen Form zu versehen und die Farbwelt zu knacken. Es bleibt offen wie viel du zeigen willst