Wie finde ich heraus, ob clustering-modelle im businesskontext wirklich helfen?
#1
Ich stecke gerade in einem Projekt fest, wo ich versuche, verschiedene Kundensegmente aus Transaktionsdaten zu modellieren. Eigentlich dachte ich, ich hätte mit meinen Clustering-Ansätzen eine ganz gute Grundlage, aber je länger ich mir die Ergebnisse ansehe, desto weniger überzeugt mich die praktische Aussagekraft. Irgendwie fühlt es sich so an, als würde ich nur Muster finden, die ich selbst hineininterpretiere, anstatt wirklich etwas über die Gruppen zu lernen. Vielleicht fehlt mir einfach der richtige Blick von außen. Ist jemandem von euch bei der Arbeit mit Segmentierungsmodellen auch schon mal so gegangen, dass die technisch saubere Lösung sich im echten Business-Kontext seltsam hohl anfühlte?
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#2
Ja das kenne ich gut die Segmentierung fühlt sich oft wie ein Flickenteppich aus Zufällen und Hoffnungen.
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#3
Aus analytischer Sicht ist oft das Problem dass Cluster nur Muster spiegeln die in den Daten vorhanden sind statt neue Erkenntnisse zu liefern.
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#4
Manchmal missverstehe ich die Gruppe als fest statt flexibel und suche nach klaren exakten Gründen statt dem unsicheren Spielraum der Modelle.
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#5
Vielleicht lohnt es sich die Frage umzudrehen ist Ziel der Segmentierung wirklich zu erkennen oder nur zu klassifizieren?
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#6
Ich bleibe skeptisch die Technik macht es sich zu leicht mit perfekten Scores und klaren Segmenten dabei bleibt der Kontext oft außen vor.
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#7
Vielleicht könnte man das Thema neu rahmen indem man Segmentierung als Indikator von Kundenpfaden sieht statt als feste Gruppen
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