Wie finde ich heraus, ob ich in der therapie wirklich vorankomme?
#1
Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie und es hilft mir wirklich, aber ich merke, wie ich manchmal fast automatisch versuche, das zu sagen, was ich denke, was von mir erwartet wird. Ich frage mich, ob das anderen auch so geht – dieses Gefühl, man müsste die „richtigen“ Fortschritte zeigen, obwohl es innerlich gerade ganz anders aussieht. Es fühlt sich dann an, als würde ich mir selbst im Weg stehen, obwohl ich eigentlich Hilfe annehmen will.
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#2
Es klingt vertraut und hart zugleich Du bist nicht allein mit dem Druck zu zeigen dass Fortschritte passieren auch wenn innen noch Chaos schwirrt Manchmal hilft es zu benennen dass der Schritt gerade schwer ist statt ihm eine glatte Erfolgsmeldung zu geben
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#3
Vielleicht ist das Verhalten eine Sicherheitsstrategie Die innere Stimme schützt dich vor Enttäuschung Wenn du ehrlich sagst was du fühlst statt was erwartet wird könnte sich der Raum für echte Anpassung öffnen Denkst du dass das sinnvoll ist?
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#4
Vielleicht wirkt der Druck wie ein Wettbewerb Wer sich am lautesten äußert hat das Gefühl gewonnen Was wenn die Frage gar nicht um Fortschritte geht sondern darum wie du mit dem Zweifel umgehst?
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#5
Vielleicht geht es nicht nur darum dir selbst zuzuhören sondern darum die eigene Sprache zu hören statt zu bewerten So könnte Therapie auch bedeuten dass du lernst wozu du eigentlich bereit bist zu stehen statt zu zeigen dass du Fortschritte zeigen musst
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