Wie finde ich heraus, ob mich ein altes Horrorspiel noch gruselt?
#1
Ich habe neulich meine alte GameCube-Sammlung ausgegraben und bin auf "Eternal Darkness: Sanity's Requiem" gestoßen. Das Spiel hat mich damals so verstört, dass ich es nie zu Ende gespielt habe. Jetzt, zwanzig Jahre später, frage ich mich, ob ich es nochmal versuchen sollte. Diese spezielle Art von Horror, die einen direkt in die Paranoia führt, finde ich in modernen Spielen irgendwie nicht mehr. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass einen so ein altes Spiel noch immer verfolgt?
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#2
Dieses Spiel hat mich damals echt erwischt und begleitet mich noch heute. Die Art wie der Wahnsinn im Spiel greifbar wird und sich die Welt gegen dich zu wenden scheint bleibt im Gedächtnis.
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#3
Was Eternal Darkness besonders macht ist diese Sanity Anzeige die mehr als Mechanik wirkt sie steuert die Stimmung und öffnet fragmentierte Erinnerungen im Spielgeschehen. Der Druck kommt von innen statt von Monsterhorden und das ist schwer nachzumachen in neuen Titeln.
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#4
Moderne Horrorspiele jagen oft über jump scares und distanzierte Atmosphäre hinterher und verlieren dabei dieses direkte greifbare Unbehagen das Eternal Darkness ausmacht. Fühlst du dich dabei angesprochen?
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#5
Ich habe das Spiel damals falsch eingeordnet und dachte es geht nur um eine Strategie wie man Versteckmechaniken meistert statt um eine durchsichtige innere Stimme des Wahnsinns.
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#6
Vielleicht geht es weniger darum ob ich der alten Technik nachtrauere sondern ob der Gedanke an reale Wahrnehmungsbrüche heute noch so reizt wie damals.
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#7
Vielleicht lohnt sich ein erneuter anlauf doch eher als ein experiment mit interaktiver metapher des wahnsinns statt einer Lösung.
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