Manchmal frage ich mich, ob es anderen auch so geht. Ich habe seit ein paar Monaten das Gefühl, dass ich ständig zwischen Terminen, Einkaufen und den üblichen Verpflichtungen hin und her renne, aber am Ende des Tages nichts davon wirklich in Erinnerung bleibt. Es fühlt sich an, als würde ich nur noch die To-Do-Liste abarbeiten. Gestern saß ich einfach da und dachte, ob dieser ganze Alltagsstress überhaupt einen Sinn hat oder ob ich einfach nur im Hamsterrad laufe. Wie nehmt ihr eure eigenen Wochen wahr?
Alltagsstress begleitet mich auch, manchmal scheinen die Termine wie Steine in der Tasche und am Abend frage ich mich, was davon wirklich bleibt.
Vielleicht arbeitet dein Hirn auf Automatismen und sortiert Erinnerungen so, dass die To do Liste die Bühne übernimmt während das eigentliche Leben weiterzieht.
So Tage gibt es kaum mehr als Abhaken und danach fühlt sich der Kopf leichter an, auch wenn das Herz noch schwirrt.
Was wäre wenn der Sinn nicht im Erledigen liegt sondern im Moment selbst?
Vielleicht hilft es eine Pause zu planen statt weiter zu sprinten, aber ehrlich gesagt klingt das oft leichter gesagt als getan.
Ich versuche das Thema neu zu rahmen und frage mich ob es nicht mehr um Rhythmus geht als um Sinnfragen.