Ich sitze jetzt seit fast zwei Jahren fast komplett im Homeoffice und merke, wie mir die klare Trennung zwischen Job und Privatem immer schwerer fällt. Mein Laptop steht im Wohnzimmer und ich schaue abends oft nochmal rein, "nur kurz". Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ist und ob diese ständige Erreichbarkeit auf Dauer einfach normal wird. Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsste mir viel bewusster eine echte Pause gönnen, aber dann schleicht sich doch wieder das schlechte Gewissen ein.
Ich kenne dieses dumpfe Gefühl wenn der Laptop im Wohnzimmer ständig ruft und abends doch noch mal reinzuschauen zur Gewohnheit wird
Eine einfache Idee ist eine klare Grenze zu ziehen und feste Pausen zu markieren wie ein Stopp am Bildschirm zu setzen und in der Pause wirklich wegzuschauen wir reden hier vom Abschalten
Vielleicht verwechselst du Arbeitsende mit der Pflicht ständig erreichbar zu sein und suchst nach einem moralischen Maßstab der gar nicht existiert
Ich frage mich ob dieser Druck wirklich von dir kommt oder ob die Umgebung ihn dir aufdrückt?
Was wenn das Thema nicht Pausen sind sondern Selbstbestimmung und du dir erlaubst zu entscheiden wann du wirklich schaltest und wann du neugierig bleibst ohne Schuld
Pausen dienen dem Abschalten und das ist kein Luxus sondern Training fuer den Kopf