Ich habe in letzter Zeit so viel Zeit mit meinen Skizzenbüchern verbracht, dass ich das Gefühl habe, in einer kleinen Blase zu stecken. Alles, was ich zeichne, fühlt sich irgendwie gleich an, obwohl ich eigentlich neue Dinge ausprobieren möchte. Ich frage mich, ob das anderen auch so geht, wenn sie zu sehr in ihrer eigenen Routine festhängen.
Es ist echt frustrierend wenn jedes neue Blatt in den Skizzenbüchern gleich aussieht und der Drang nach Neuem nicht still wird.
Vielleicht läuft das wie eine Gewohnheitsschleife in unserem Gehirn und die Lösung ist nicht mehr Druck sondern Zufallsschnipsel aus Alltagsfetzen.
Vielleicht verstehst du die Blase falsch könnte es auch sein dass dein Blick nur zu stark auf Gleiches gerichtet ist und du unbewusst weniger Spielraum zulässt?
Vielleicht ist das alles nur eine Ausrede für Ausreden und wer sagt dass man jeden Moment neu erfinden muss.
Eine andere Perspektive könnte sein die Skizzenbücher als Ort der Beobachtung statt der Lösung zu sehen und die Frage nach Abwechslung in den Hintergrund zu treten.
Vielleicht ist es auch eine Einladung den eigenen Stil zu entschleunigen und die Romantik des Unfertigen zu nutzen statt sofort Vielfalt zu fordern