Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiterweiß. Nach dem Studium habe ich mich als Illustratorin selbstständig gemacht, und die ersten Aufträge waren wirklich ermutigend. Aber jetzt, nach fast zwei Jahren, fühlt es sich an, als würde ich nur noch für andere visuelle Vorstellungen umsetzen, und meine eigene Handschrift verblasst langsam. Ich frage mich, ob ich vielleicht einen falschen Weg eingeschlagen habe, weil ich dachte, dass man in diesem Bereich nur so überleben kann. Manchmal wünsche ich mir, ich hätte einen Mentor gehabt, der mir gezeigt hätte, wie man eine nachhaltige kreative Praxis aufbaut, ohne dabei die eigene künstlerische Stimme zu verlieren.
Ich höre dich wirklich Du stehst zwischen Auftrag und eigener Stimme und es fühlt sich an als würde deine Handschrift verblassen
Vielleicht geht es nicht nur um mehr Aufträge sondern um eine nachhaltige Praxis die deine Stimme schützt Ein Mentor könnte helfen aber du kannst auch selbst Räume finden in denen du projektweise deine eigene Handschrift erkundest
Vielleicht misst du den Wert deiner Arbeit zu stark an Kundennachfragen statt an deinem eigenen Funken Vielleicht braucht es eine kleine Nische ein Zeitfenster für persönliche Projekte damit deine Stimme wieder sichtbar wird
Was wenn der wahre Auftrag darin besteht neue Blickwinkel zu testen statt einer festen Handschrift?