Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich das Gefühl habe, meine digitale Malerei hat keinen eigenen Charakter mehr. Alles, was ich in letzter Zeit mache, sieht irgendwie aus wie eine schlechte Kopie der Künstler, die ich auf Social Media bewundere. Ich frage mich, ob das einfach eine normale Phase im Lernprozess ist oder ob ich zu sehr in diesem Algorithmus-Strudel gefangen bin, der mir immer die gleichen Stile vorsetzt. Es fühlt sich an, als würde ich nur noch remixen, anstatt etwas aus mir selbst heraus zu schaffen.
Das tut weh so zu fühlen dass deine digitale Malerei keine eigene Spur mehr hat ich verstehe den Widerwillen gegen den Algorithmus Strudel
Vielleicht ist das ein normaler Lernabschnitt in dem du lernst welche Merkmale wirklich zu deinem Blick passen statt nur Stile zu kopieren Dann geht es darum herauszufinden was deine Arbeit wirklich unterscheidet
Vielleicht denkst du das Problem liegt darin dass du zu sehr nach Likes malst und gar nicht mehr an dein eigenes Gefühl glaubst dabei verkennst du dass du eher mit der Community als mit dir selbst spielst
Vielleicht ist die Fragestellung selbst falsch gestellt was wenn es gar nicht darum geht einen eigenen Stil zu erzwingen sondern den Prozess zu beobachten wie er sich über Zeit entwickelt
Ich glaube nicht dass der Algorithmus allein schuld ist du hast sicher auch eigene Muster und Blockaden die dir das freie Handeln nehmen
Stell dir vor dein Charakter wächst wie ein Bild es braucht Abstand und eine neue Perspektive Vielleicht nenne ich es Stilresonanz statt reinem Stilwechsel