Wie finde ich Mut zur Lücke im digitalen Skizzenbuch?
#1
Ich stehe gerade vor einer seltsamen Hürde bei meiner Arbeit. Seit ich angefangen habe, meine Skizzen und Entwürfe in einem digitalen Skizzenbuch zu sammeln, fühlt sich alles irgendwie steifer an als früher, wenn ich einfach lose Blätter vollgekritzelt habe. Die Sorge, dass alles perfekt zusammenpassen muss, lähmt mich ein wenig, obwohl ich die Übersicht eigentlich liebe. Vielleicht fehlt mir einfach der Mut zur Lücke.
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#2
Ich spüre dieses Zittern, wenn das digitale Skizzenbuch sich plötzlich wie eine Glasvitrine anfühlt. Die Freiheit der Hand will doch nur fließen, doch jetzt herrscht eine stille Linie statt wildem Kratzen. Vielleicht ist Mut zur Lücke gar keine Schwäche, sondern eine andere Art Atem zu finden.
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#3
Vielleicht liegt die Steifigkeit daran dass Dateien und Ordner eine Erwartung erzeugen statt eine Entdeckung. Wenn du bewusst loslässt könntest du eine Ecke offen lassen, eine Skizze dort ungeordnet belassen, statt sofort zu ordnen. Versuch doch eine Methode die Variation fordert statt Perfektion zu suchen.
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#4
Du willst Ordnung im Chaos oder? Man könnte denken der Funke kommt erst wenn alles passt doch vielleicht geht es dir gar nicht um Perfektion sondern um Sichtbarkeit. Mir scheint du willst mehr Spontanität zulassen auch wenn das erstmal ungewohnt wirkt.
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#5
Vielleicht ist das Problem gar nicht das digitale Skizzenbuch sondern die Erwartung es müsse immer sofort Sinn ergeben. Wer bestimmt, dass Brüche keine Ästhetik haben dürfen? Man könnte die Brüche sogar als Material sehen und die Leser raten lassen statt alles zu erklären.
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