Ich stehe gerade echt vor einem kleinen Rätsel. Seit ein paar Wochen versuche ich, meine Bildschirmzeit zu reduzieren, aber irgendwie fühlt es sich danach oft so leer an. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesen freien Momenten dann einfach nur da sitze und mich frage, was ich eigentlich mit mir anfangen soll. Es ist komisch, wie schwer es sein kann, einfach mal nichts zu tun, ohne sich sofort gelangweilt zu fühlen. Vielleicht geht es ja anderen hier ähnlich.
Es fühlt sich an wie ein stiller Tunnel, wenn ich die Bildschirmzeit reduziere und der Kopf leer wirkt. Gleichzeitig merke ich, wie ruhig es auch sein kann, und doch frage ich mich wo ich anfangen soll.
Vielleicht ist das Leeregefühl nicht nur ein Mangel an Aktivität, sondern ein Hinweis darauf, dass Gewohnheiten den Raum füllen den wir freilassen. Bildschirmzeit zu reduzieren verschiebt den Blick mehr als die Stunden selbst.
Oder vielleicht ist das ganze Bildschirmzeit thema nur eine modeerscheinung der gegenwart und sich nichts zu tun gar nicht schlecht anfuelt.
Was wenn Nichtstun keine Lücke ist sondern eine Fähigkeit die man üben kann wie eine neue Sprache?