Hallo zusammen, ich muss mal etwas loswerden, was mich schon länger beschäftigt. Ich habe vor ein paar Monaten meinen Job gekündigt, um mich selbstständig zu machen, und seitdem fühlt sich mein soziales Leben irgendwie leer an. Früher hatte ich den ganzen Tag Kollegen um mich, mit denen man auch mal über Privates plaudern konnte. Jetzt sitze ich den Großteil des Tages allein daheim. Ich vermisse einfach diese lockeren Gespräche zwischendurch, dieses Gefühl, dazuzugehören. Manchmal frage ich mich, ob andere, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, ähnliche Erfahrungen mit dieser sozialen Isolation gemacht haben. Wie geht ihr damit um, wenn der informelle Austausch im Büro plötzlich wegfällt?
Das tut mir ehrlich leid du wolltest dich selbstständig machen und plötzlich fehlt diese Leichtigkeit des lockeren Gesprächs im Alltag Jetzt sitzt du oft allein daheim und spürst wie das soziale Leben schwindet Gleichzeitig ist das ein bekanntes Phänomen bei vielen die den Schritt wagen und trotzdem denke ich dass es möglich ist Wege zu finden die Nähe zurückbringen
Aus analytischer Sicht fällt mir auf dass Routine fehlt und spontane Interaktionen nicht einfach zu ersetzen sind Vielleicht hilft eine klare neue Struktur Kaffee Termine online mit Freundinnen oder regelmäßige Co Working Stunden damit der Tag nicht zu leer scheint
Vielleicht verwechselst du Ruhe mit Einsamkeit oder umgekehrt Vielleicht willst du eigentlich weniger Ablenkung statt mehr Kontakte und das ist eine legitime Sichtweise die es wert ist zu prüfen
Ist das wirklich ein Problem der Isolation oder vielleicht eine Phase des Umbruchs in der Selbstständigkeit
Vielleicht muss man Zugehörigkeit neu denken statt immer nur auf Bürogespräche zu hoffen Denk an lokale Gruppen oder Online Communities die dieses Gefühl von Zugehörigkeit auch ohne Kollegen im Büro geben
Es ist auch okay die Stille so zu nehmen wie sie kommt Und manchmal hilft es einfach sich mit kleinen Dingen zu beschäftigen statt zu versuchen sofort neue Freunde zu finden