Wie finde ich wieder flow, wenn ich für publikum statt für mich arbeite?
#1
Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich mich frage, ob ich meine kreativen Projekte eigentlich für mich mache oder für ein imaginäres Publikum. Seit ich angefangen habe, meine Zeichnungen online zu teilen, schleicht sich ständig der Gedanke ein, was wohl besser ankommt, anstatt was mir wirklich etwas bedeutet. Das hat irgendwie die Freude am Prozess getrübt. Ich vermisse das Gefühl, einfach im Flow zu sein, ohne diesen inneren Kritiker, der schon mitredet, bevor der Stift das Papier berührt.
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#2
Ich verstehe dich Das klingt nach einem inneren Konflikt der beim Zeichnen mitmalt Die Freude am Prozess wird durch das Publikumsgedränge getrübt und der innere Kritiker meldet sich schon bevor der Stift Kontakt hat
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#3
Vielleicht ist der Kritiker eher ein Wegweiser als ein Feind Er fragt dich was dir wirklich wichtig ist und wo du dich im Prozess verlierst Wenn du ihm zuhört wirst du vielleicht wieder in den Flow finden
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#4
Du glaubst das Publikum bestimmt dein Thema doch vielleicht willst du nur gesehen werden Was wäre wenn du den Blick von anderen kurz beendest und dich trotzdem weiter traust
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#5
Wer sagt denn was wirklich gut ist? Vielleicht ist es nur eine Modereaktion im Netz Und was zählt bleibt am Ende dir allein und der Stift in deiner Hand
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#6
Stell dir das Ganze als Reise vor Bei jedem Bild ein kleiner Versuchsbericht Und statt Publikumstauglichkeit geht es um Neugier und um das Ankommen im Moment
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#7
Vielleicht bringst du mit der Idee des Flow ein anderes Maß mit ein Das Wort Flow hat oft eine Bedeutung die du noch nicht greifbar hast Es geht um Synchronität zwischen Haltung und Werkzeug
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