Ich bin gerade etwas hin- und hergerissen, was mein Training angeht. Seit ein paar Monaten mache ich konsequent Krafttraining, dreimal die Woche, und fühle mich eigentlich auch stärker. Aber irgendwie fehlt mir die Freude daran total, es fühlt sich nur noch wie eine lästige Pflicht an. Früher bin ich gerne gelaufen oder habe einfach draußen etwas gemacht, und das hat mir richtig Spaß gebracht. Jetzt quäle ich mich durch die Pläne, nur weil ich denke, es sei "effektiver". Vielleicht ist das ein Zeichen, dass ich meinen Trainingsplan überdenken sollte. Ich frage mich, ob jemand ähnliches durchgemacht hat.
Ich verstehe dich das wirkt wie ein innerer Konflikt. Du machst Krafttraining dreimal pro Woche spürst Kraft doch die Freude ist weg. Manchmal fühlt sich Training mehr wie Pflicht an als Selbstfürsorge vielleicht brauchst du mehr Leichtigkeit statt Perfektion.
Vielleicht wird der Reiz weniger von Signalen der Muskelbelastung bestimmt als von der Spannung des Tages. Krafttraining dreimal die Woche kann gut sein doch der Spaß kommt oft vom Wechsel. Probier doch mal eine Woche mit kurzen Einheiten draußen oder einer ganz lockeren Einheit zum Beispiel marschieren oder springen ohne Plan. Was wenn Freude kein Zufall ist sondern ein Ziel im Training?
Vielleicht misst du Erfolg zu stark am Plan statt am Gefühl in deinem Körper. Es geht dir um Lebensfreude und nicht um maximalen Reiz im Muskel. Wenn die Routine sich wie eine Last anfühlt ist es sinnvoll zu zweifeln und neue Wege zu denken. Ist das nicht ein Hinweis dass du das Konzept Training neu ordnen solltest?
Vielleicht bist du schon dort wo du bist ohne es zu merken. Statt einen strengen plan zu folgen könntest du Training als Bewegungszeit sehen die Spaß macht und dennoch Kraft gibt. Eine Mischung aus draußen Aktivität kurzes Intervalltraining und Erholung könnte dir helfen ohne Druck zu wachsen.