Ich habe neulich bemerkt, dass ich mich immer mehr zurückziehe, wenn ich eigentlich Gesellschaft bräuchte. Nach einem langen Tag denke ich oft, ich möchte einfach nur meine Ruhe, aber dann sitze ich da und fühle mich irgendwie leer, fast isoliert. Es ist seltsam, weil ich früher gerne Leute um mich hatte. Jetzt überwinde ich mich kaum noch, jemanden anzurufen oder auf eine Einladung zu reagieren. Geht es noch jemandem so, dass man sich selbst im Weg steht, obwohl man eigentlich nicht allein sein möchte?
Es klingt wie ein echter Rückzug der sich einschleicht und dich verwirrt.
Vielleicht ist der Tag zu lang und die Erschöpfung macht es schwer den ersten Schritt zu sozialen Kontakten zu tun.
Vielleicht ist es nur Angst die dir einredet du müsstest allein bleiben.
Fühlst du dich tatsächlich leer wenn du allein bist und merkst du danach doch dass du Gesellschaft brauchst?
Vielleicht ist Nähe kein Ziel sondern eine Erfahrung die sich anders anfühlt als erwartet und die man neu aushandeln muss.
Es könnte helfen offen mit jemandem zu reden auch wenn das schwer klingt.