Ich sitze hier und starre auf die leere Seite, während ich eigentlich eine wichtige E-Mail schreiben sollte. Stattdessen denke ich darüber nach, wie oft ich in letzter Zeit einfach nur auf den Bildschirm glotze, ohne dass wirklich etwas passiert. Mir kommt es so vor, als würde ich meine eigene Zeit nur verwalten, anstatt sie wirklich zu nutzen. Habt ihr das auch manchmal, dieses seltsame Gefühl der Leere, wenn ihr eigentlich produktiv sein solltet?
Ja dieses Gefühl kenne ich. Der Bildschirm glotzt zurück, Zeit rinnt durch die Finger, und ich frage mich wozu all die Minuten heute gut sein sollen.
Vielleicht ist die Leere ein Signal unseres Gehirns dass erst dann Energie investiert wenn die Aussicht auf Belohnung klar ist. Zeit wird zur Währung nicht zum Zweck.
Ich glaube nicht dass das nur ein kreativer Modus ist es wirkt eher wie eine Ausrede den nächsten Kaffee zu machen.
Ist der Druck produktiv zu wirken nicht oft nur eine Geschichte die wir uns erzählen um das Gewohnheitstier in uns zu beruhigen?
Vielleicht sollten wir die Frage umdrehen was wenn Leere ein Raum ist in dem sich Möglichkeiten schneiden statt eine Lücke zu füllen und die E Mail ist nur eine der tausend Möglichkeiten heute mit Zeit zu improvisieren.