Ich habe letzte Woche zum ersten Mal ein traditionelles Fest in der Familie meines Partners mitgemacht. Es war überwältigend schön, aber auch irgendwie fremd. Jetzt frage ich mich, ob ich mich mit meiner eigenen Unsicherheit einfach zurückhalten sollte, oder ob es vielleicht genau darum geht, sich auf diese ungewohnten Bräuche einzulassen. Ich möchte nichts falsch machen, aber auch nicht nur daneben stehen.
Das klingt wirklich schön und zugleich fremd ich merke wie du zwischen zwei Welten stehst vielleicht geht es darum nicht sofort zu glänzen sondern langsam den eigenen Weg zu finden
Analytisch betrachtet geht es um Zugehörigkeit und nicht um eine perfekte Leistung vielleicht hilft es zu beobachten statt sofort mitzumachen
Vielleicht denkt man man müsste erst glänzen bevor man dazugehört dabei geht es oft um kleine Gesten wie ein Lächeln oder eine Frage an die Großmutter
Ich bleibe skeptisch ob man sich wirklich aufdringlich einbringen muss um zu gefallen oder ob stilles Respektieren auch zählt ist Mitmachen wirklich die einzige Lösung?
Vielleicht hilft es Bräuche als Lernpfad zu sehen statt als Prüfung du musst nicht alles sofort verstehen aber mit Neugier kannst du Bedeutungen spüren ohne dich zu verlieren