Wie gehe ich mit der mondbeobachtung um, wenn mein kopf in nah und fern denkt?
#1
Ich habe letztens mit meinem alten Fernglas den Mond beobachtet und mich dabei ertappt, wie ich automatisch nach der Schärfeeinstellung für die Krater gesucht habe. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Ich meine, das Licht, das da ankommt, ist ja schon Millionen von Kilometern unterwegs, aber mein Gehirn denkt instinktiv in Kategorien von "nah" und "fern". Das fühlt sich falsch an, aber ich kann nicht genau sagen, warum.
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#2
Mond spüre ich eine stille Verwunderung du hast das Gefühl dass dein Gehirn sofort Kategorien bildet nah fern obwohl der Mond nah ist in der Nacht nur durch die Luft und dein Blick. Das Licht kommt aus Millionen Kilometern und doch klingt dein Denken als wäre es hier neben dir. Es ist ein merkwürdiges Zwischengefühl als ob das Verstehen schneller geht als das Fühlen
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#3
Vielleicht ist das eine Gewohnheit unseres visuellen Systems Distanz zu ordnen Beim Mond ist der Abstand ungewohnt weil das Licht uns sofort als Bild auf der Netzhaut legt Schärfeeinstellung wird im Kopf zu einem Werkzeug doch es arbeitet anders als in der Optik Wir projizieren Größen und Distanz anhand von Form und Kontext und das mischt sich mit Erwartungshaltung
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#4
Ich glaube ich habe deine Frage missverstanden dachte du willst wissen wie man Kraternamen lernt oder wie man beim Fernglas die Mondoberfläche abliest statt über innere Schärfe nachzudenken Vielleicht ist die Mondbeobachtung doch nur eine Geschichte die dein Hirn über Entfernung erzählt
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#5
Was wenn die Frage nicht geht ob der Mond nah oder fern wirkt sondern ob Distanz überhaupt die passende Linse ist um das zu erleben?
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