Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie und es hilft mir wirklich. Aber manchmal, nach einer besonders intensiven Sitzung, fühle ich mich danach für den Rest des Tages völlig erschöpft und irgendwie leer. Es ist, als ob alles hochgekommen ist und jetzt muss ich den Rest des Tages nur noch damit rumlaufen. Geht das noch jemandem so? Ich frage mich, ob das ein normaler Teil der Verarbeitung ist oder ob ich vielleicht etwas falsch mache.
Ja das kennen viele nach intensiven Sitzungen fühlt sich der restliche Tag wie ein leerer Raum an und man trägt das Erlebte noch mit sich herum.
Aus psychologischer Sicht kann das eine normale Reaktion sein der Körper verarbeitet Emotionen und braucht danach eine Pause.
Vielleicht merkst du dass du mehr Pausen brauchst oder Tage danach weniger belastbar bist das bedeutet nicht gleich dass du versagt hast.
Was denkst du bräuchtest du ein langsameres Tempo der Sitzungen oder eine klare Abgrenzung wenn du erschöpft bist?
Manche Perspektiven in der Therapie schlagen vor dass nach der Sitzung Zeit für Selbstregulation wichtig ist und abendliche Rituale helfen ohne dass man gleich wieder in den Sturm hineinläuft.
Danke fürs Teilen es ist wichtig dass du darüber sprichst und du musst keinen perfekten Plan haben um weiterzukommen.