Wie gehst du damit um, wenn zu viel Planung im Kopf eher blockiert als hilft?
#1
Ich bin eigentlich ein sehr organisiert und geplant lebender Mensch, aber seit ein paar Monaten fühlt sich mein Kopf an wie ein überfüllter Kleiderschrank, in dem man nichts mehr findet. Ich vergesse ständig kleine Absprachen, verlege meine Schlüssel und habe das Gefühl, hinter meiner eigenen To-Do-Liste herzulaufen. Früher hat mir meine Struktur geholfen, den Überblick zu behalten, aber jetzt scheint sie das Problem zu sein. Ich frage mich, ob es anderen auch so geht, dass ihre eigenen Systeme irgendwann gegen sie arbeiten.
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#2
Das klingt echt hart. Wenn dein Kopf sich wie ein überfüllter Kleiderschrank anfühlt ist das völlig nachvollziehbar dass Dinge chaotisch wirken statt hilfreich.
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#3
Aus einer analytischen Sicht könnte Stress oder Überforderung durch zu viel Selbstorganisation dahinterliegen. Wenn die Systeme zu streng werden verliert der Kopf Leichtigkeit und kleine Vergesslichkeiten fallen leichter auf.
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#4
Vielleicht denkt man bei Struktur oft an Mehr Regeln und weniger Freiheit und dein Hirn braucht eher Pausen als Pläne. Bedeutet das vielleicht dass du eine Pause gönnen solltest?
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#5
Ich bleibe skeptisch ob das Problem wirklich an der Struktur liegt. Vielleicht ist es eher die Erwartungshaltung die dich verfolgt und dir sagt dass alles funktionieren muss.
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#6
Statt von einer Liste zu reden könntest du den Kopf als Raum sehen in dem auch Stille Platz hat und nicht jede Ecke besetzt sein muss.
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#7
Vielleicht schwebt im Hintergrund das Konzept der kognitiven Last das erklärt warum zu viel Struktur plötzlich kontraeffektiv wirkt.
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