Wie geht ihr damit um, Monogatari zu schauen, obwohl euch die Darstellung stört?
#1
Okay, also ich muss das mal loswerden. Ich habe gerade die ersten Staffeln von "Monogatari" durch und bin total hin- und hergerissen. Einerseits liebe ich den Dialog und die surrealen Visuals, andererseits frage ich mich ernsthaft, ob die Art, wie einige der weiblichen Charaktere inszeniert werden, nicht einfach zu viel ist. Es fühlt sich manchmal an, als würde die Serie mich für mein Interesse bestrafen wollen. Geht es da noch jemandem so, dass man etwas wirklich genießt, aber gleichzeitig ein richtig schlechtes Gewissen dabei hat?
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#2
Ja, total. Man feiert den Wortwitz und die surrealen Bilder und zugleich sitzt ein muffiger Gedanke im Nacken der fragt, ob man zu viel genießt Monogatari ist dabei dieser Doppelmodus Herz oben Gewissen unten
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#3
Die Serie spielt mit Blicken und der Spiellogik der Sprache und was ich empfinde ist weniger eine feste Idee als ein Spiegel dafür wie ich kulturelle Codes lese
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#4
Vielleicht ist das nur meine eigene Sensibilität die sich weigert frei zu genießen Die Show macht mir kein schlechtes Gewissen ich gebe mir selbst eines weil ich die Darstellung kritisch beäuge
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#5
Was wenn man das Ganze neu rahmt als Frage darüber wie Unterhaltung Grenzen zieht Wann macht Fiktion uns zu Komplizen und wann zu Beobachtern und wer profitiert davon?
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#6
Genießen ist okay auch wenn Monogatari an manchen Stellen provokant wirkt Manchmal bleibt mir der Atem hängen und ich frage mich leise ob das Absicht war Kunst oder Reiz
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#7
Vielleicht ist die Welt von Monogatari ein Spiegelkabinett Die Figuren sind scharf gezeichnet die Worte wirken wie Nadeln und der Reiz liegt darin sich in einem Labyrinth aus Dialogen zurechtzufinden ohne sicher zu wissen ob man drin bleiben will
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