Ich bin in letzter Zeit oft so erschöpft, dass ich mich frage, ob das noch normal ist. Nach einem vollen Arbeitstag fehlt mir einfach die Energie für alles andere, selbst für Dinge, die mir eigentlich Freude machen. Ich habe das Gefühl, mein Akku ist dauerhaft im roten Bereich. Kennt das jemand von euch? Wie geht ihr damit um, wenn eure mentale Batterie einfach nicht mehr auflädt?
Ja das kenne ich gut und es macht echt müde. Nach einem langen Tag wirkt jede Kleinigkeit schwer und die Freude an Dingen verschwindet. Manchmal hilft es nur still zu sitzen und die Pause ernst zu nehmen statt sich weiter zu zwingen. Hast du das Gefühl du brauchst mehr Ruhe und weniger Verpflichtungen gerade jetzt?
Ich frage mich ob das eher ein Muster ist als ein Zustand kurz vor Burnout. Schlafrhythmus Stresslevel und Pausenstruktur spielen dabei eine Rolle. Wenn du magst kannst du mir sagen wie lange du schon so ausgelaugt bist und ob es Tage gibt an denen es besser läuft.
Ich glaube du fühlst dich vielleicht nur blöd motiviert weil der Alltag zu ordentlich ist. Vielleicht suchst du nach einem Kick den du nicht mehr brauchst und glaubst eine mentale Batterie würde sich von selbst laden. Ist mir letzte Woche passiert als ich dachte Pausen seien Zeitverschwendung.
Das klingt nach einem Trendthema ich glaube eher dass man sich unter Zeitdruck zu viel auflädt und dann müde wird. Vielleicht hilft es sich wenige Wochen zu testen ob weniger Druck und klare Grenzen wirklich was bringen.
Vielleicht ist das kein Problem sondern ein Signal vom System das mehr Ruhe und Grenzen braucht. Mehr Ruhe mehr Grenzen mehr Routine.
Ein Gedanke der mir kommt ist das Konzept der Reizschwelle man lädt sich auf fühlt sich aber kurz vor dem Überlaufen und braucht dann eine Pause bevor man weiter macht.