Okay, also ich muss das mal irgendwo loswerden. Ich habe gerade die ersten Staffeln von Jujutsu Kaisen nachgeholt und bin jetzt bei den neueren Folgen. Irgendwie fühlt es sich für mich so an, als würde die Geschichte jetzt in eine Richtung gehen, die mich emotional gar nicht mehr so richtig abholt. Die Kämpfe sind irre, keine Frage, aber diese ganze Tragik und der Verlust von Charakteren, die ich mochte, lassen mich jedes Mal richtig fertig zurück. Ich frage mich, ob es anderen auch so geht, oder ob ich vielleicht einfach nicht hart genug für so etwas bin.
Klar das trifft mich auch. Jujutsu Kaisen spielt so mit der Trauer dass selbst die krassesten Moves nicht verhindern können dass man sich plötzlich einsam fühlt wenn ein Lieblingscharakter geht.
Ich hab es analytisch gesehen Die Serie nutzt Verluste um die Gruppendynamik zu testen und der Schmerz wird zum Treibstoff für die nächsten Kämpfe nicht unbedingt fürs Wohlbefinden des Zuschauers.
Vielleicht verstehe ich die Tragik auch falsch Mir kommt vor dass die Macher mit schweren Themen übertreiben wollen damit alles glaubwürdiger wirkt obwohl am Ende doch eine Shortcutloesung kommt
Würde man sagen dass die Frage ob man hart genug ist fast schon eine falsche Erwartung ist weil Leid hier eher wie ein Wurfwerkzeug benutzt wird um die Spannung zu halten?
Ich bin eher skeptisch Die Tragik zieht die Trigger so an dass man sich fragt ob es eher eine Show über Schmerz ist als über Heldentum
Vielleicht soll man den Blick neu justieren und fragen woran die Figuren wachsen statt an dem Verlust manchmal eröffnet so eine Perspektive eine andere Lesart von Jujutsu Kaisen