Ich spiele gerade dieses neue Narrative-Game, bei dem man nur durch die Umgebung und Gegenstände die Geschichte zusammensetzen muss. Irgendwie fühlt es sich an, als ob ich ständig etwas Wichtiges übersehe, und das nagt an mir. Ich stehe vor der Entscheidung, ob ich einfach weitergehen und die Lücken akzeptieren soll, oder ob ich minutiös jeden Pixel untersuche, was das Tempo komplett zerstört. Wie geht ihr mit dieser Art von subtiler Umweltgeschichte um?
Ich kenne dieses nagende Gefühl gut bei Umweltgeschichte die Umgebung flüstert viel aber nicht sofort verständlich. Man fühlt sich nah am Geheimnis und doch kommt es vorbei wie ein Schatten.
Eine solche Umweltgeschichte arbeitet wie eine angelegte Spur im Raum. Wenn du auf Abzweigungen setzt verschiebt sich das Tempo und die Bedeutung wandert statt zu klären.
Vielleicht denke ich dass du mühsam alles decodieren musst doch in Wirklichkeit geht es nur um die Stimmung die sich im Raum aufbaut.
Was wäre wenn das Spiel dich dazu bringt die Prämisse zu hinterfragen statt zu suchen wie Geschichte funktionieren soll?
Ich bleibe skeptisch ob dieser Fokus wirklich zu einem echten Erlebnis führt oder ob es nur Selbstgespräche auf dem Bildschirm sind.
Vielleicht könnte man das Thema neu rahmen als Textur die Fragen hinterlässt statt Antworten zu liefern und dadurch das Spielleben verlängern.
Manche Lücken brauchen Ruhe um zu wirken geh weiter und kehre später zurück.