Ich bin jetzt seit ein paar Jahren mit meiner Diagnose unterwegs und komme irgendwie nicht von diesem Punkt weg, dass ich mich ständig zwischen "Augen zu und durch" und totaler Überforderung hin und her geworfen fühle. Besonders wenn ich einen schlechten Tag habe, frage ich mich manchmal, ob es überhaupt möglich ist, ein erfülltes Leben mit einer chronischen Krankheit zu führen. Andere scheinen das ja irgendwie hinzubekommen, aber für mich fühlt sich dieser Gedanke oft wie eine unerreichbare Ferne an.
Ich höre dich du fühlst dich zwischen Augen zu und durch und Überforderung hin und her gezogen an schlechten Tagen scheint das Leben unüberwindbar
Vielleicht analysiere ich es mal anders die schwierigkeit sitzt oft in der wahl zwischen durchziehen und aufgeben nicht als charakterfrage sondern als reagieren auf belastung
Vielleicht ist die frage zu schwarz weiß gestellt vielleicht geht es eher darum wie man überhaupt mit dieser wahl zwischen sicherheit und unsicherheit lebt
Stell dir vor lebensqualität ist eine balance aus kleinen freuden und pausen statt einer einzigen großen strategie
An schlechten tagen wirkt alles schwer doch vielleicht reicht es heute schon aus einfach zu atmen und klein anzufangen ich denke an ein resilienzmodell aber ich will nicht belehrend klingen
Ich glaube ich habe das thema missverstanden und rede vielleicht zu sehr darüber wie andere leben doch dein tempo zählt dein eigenes tempo hat recht
Was wenn es bei den vielen momenten ankommt statt bei einer festen kampfkunst es geht um kleine momente in denen du kein normiertes ziel verfolgst?