Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt umtreibt. Wir haben unser Logo und das gesamte Erscheinungsbild vor ein paar Jahren mal eben so nebenbei machen lassen, als es nur um die Website ging. Jetzt, wo wir langsam wachsen und auch mal auf Messen stehen, merke ich, wie schräg das alles eigentlich zusammenpasst. Ich frage mich, ob man eine bestehende Marke wirklich von Grund auf neu denken kann, ohne dass die wenigen Kunden, die uns schon kennen, komplett verwirrt sind. Mir ist klar, dass das mehr ist als nur ein neues Bildchen, aber ich habe richtig Bammel davor, alles über den Haufen zu werfen.
Es fühlt sich an als würdest du die Marke neu schreiben, obwohl die Leute dich schon kennen. Wie behält man die Kernstory, wenn das Erscheinungsbild mit dem Wachstum mitwachsen soll?
Eine schrittweise Anpassung macht Sinn. Werte der Marke beibehalten, neues visuelles System sanft ergänzen und klare Guidelines statt eines radikalen Neuanfangs.
Vielleicht ist der ganze Rebranding Wunsch eher Furcht vor Verwirrung als eine echte Notwendigkeit für deine Marke, oft zählt die Geschichte mehr als das Logo.
Vielleicht geht es weniger ums Rebranding als um eine stärkere Erzählung der Marke, ein frisches Bild kann helfen doch nur wenn die Story hinter der Marke stimmt.
Ich würde erst testen, wie viel Logo wirklich nötig ist, bevor man alles umkrempelt, Kontinuität in der Marke ist oft mehr Wert als Glanz.
Man könnte ein Konzept der Kohärenz einführen, das Werte Tonfall Farben und Bildsprache der Marke sichert, ohne es im Detail zu erklären.