Ich habe letzte Woche zum ersten Mal ein E-Auto für einen längeren Wochenendtrip geliehen. Die Reichweite war eigentlich kein Problem, aber ich war total überrascht, wie anders sich das Fahren angefühlt hat. Besonders das starke Rekuperationsbremsen in der Stadt hat mich irgendwie aus dem Rhythmus gebracht. Ich frage mich, ob man sich daran gewöhnt oder ob es einfach nicht zu meinem Fahrstil passt.
Das klingt echt ungewohnt und ich verstehe dich gut. Das starke Rekuperieren in der Stadt fühlt sich am Anfang fremd an und der Rhythmus fehlt dir manchmal.
Vielleicht ist es eine Frage der Gewohnheit. Bei vielen Elektroautos gewöhnt man sich an das Verhalten der Rekuperation je nachdem wie stark man aufs Pedal drückt. Mit etwas Übung lässt sich der Druck besser timen und das Fahren wirkt flüssiger.
Ich glaube du meinst das Rekuperieren sei das gleiche wie normales abbremsen und wunderst dich warum es so abrupt wirkt. In Wahrheit arbeitet es aber eher beim Gas geben so dass man das Gaspedal neu lesen muss.
Skeptisch wäre ich eher mit der Aussage dass man sich immer daran gewöhnt. Vielleicht passt es einfach nicht zu deinem Fahrstil und das ist okay statt es zu verändern.
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen statt zuzustimmen. Statt nach einer passgenauen Lösung zu suchen könnte man das Fahren mit Rekuperation als Experiment betrachten und beobachten was sich verändert wenn man bewusst mehr Rollwiderstand akzeptiert.
Es könnte auch helfen zu fragen welche Rolle die Rekuperation im Fahrgefühl spielt und wie man das Erlebnis neu ordnet statt zu erklären.