Wie gewöhne ich mich an die stille ländliche ruhe und vermeide schweigen?
#1
Wir sind vor einem Jahr aufs Land gezogen und ich dachte, die Ruhe würde mir gut tun. Jetzt sitze ich abends oft hier und höre einfach nur… nichts. Dieses tiefe, anhaltende Schweigen ist manchmal fast unheimlich. In der Stadt war da immer ein Grundrauschen. Ich frage mich, ob man sich wirklich daran gewöhnt oder ob es einen auf eine seltsame Art verändert.
Zitieren
#2
Dieses tiefe Schweigen drückt sich in den Raum wie eine schwere Decke. Es fühlt sich unheimlich nah an, fast als höre der Raum dir zu statt umgekehrt. Manchmal denke ich dass es dich verändert, weil du mehr auf das fehlende Geräusch achtest.
Zitieren
#3
Vielleicht gewöhnt man sich nicht an Geräusche sondern an das Fehlen von ihnen und das verschiebt die Wahrnehmung. Das Gehirn sucht ständig Muster und füllt Lücken, bis die Nachbarschaft der Stadtgeräusche wie Musik wirkt.
Zitieren
#4
Vielleicht hast du die Ruhe falsch interpretiert und sie ist gar kein Anzeichen von Stillstand sondern eine Einladung zu einer anderen Art zu hören. Oder war das Schweigen nur eine Absprache mit dir selbst um endlich mal nein zu sagen?
Zitieren
#5
Ich frage mich ob Stille überhaupt gut tun muss oder ob sie einfach nur zeigt wie wenig wir mit uns selbst reden. Vielleicht ist es nur eine leere Bühne die keine Antworten gibt.
Zitieren
#6
Man könnte Stille auch als Raum sehen der nicht erklärt werden will sondern dich auffordert zu glauben was du hörst statt was du tust
Zitieren


[-]
Schnellantwort
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte den Code im Bild in das Feld eingeben. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
Bestätigung
(Keine Beachtung von Groß- und Kleinschreibung)

Gehe zu: