Ich spiele gerade The Last of Us Part I auf der PS5 und bin irgendwie hin- und hergerissen. Die Atmosphäre und die Story packen mich total, aber ich finde die Steuerung manchmal richtig klobig, besonders in den hektischen Kämpfen. Ich frage mich, ob das Absicht ist, um das Überlebensgefühl zu verstärken, oder ob es einfach nicht so gut gealtert ist. Andere Remakes fühlen sich für mich flüssiger an. Vielleicht gewöhne ich mich auch nur nicht an den Rhythmus des Spiels.
Ich merke es auch. Die Atmosphäre von The Last of Us Part I reißt dich wirklich mit Musik Geräusche die stille Bedrohung. Die Steuerung in hektischen Kämpfen wirkt klobig fast absichtlich unausgeglichen und das verstärkt das Überlebensgefühl eher als dass es flüssigen Durchlauf ermöglicht.
Vielleicht ist das Absicht. In einem Remake das sich an alten Control Schemata orientiert wird die Steuerung in brenzligen Momenten ungenauer um Druck zu erzeugen. Es geht weniger um perfektes Zielen als um das Spüren von Anstrengung der Flow kommt dadurch nicht aber die Spannung bleibt.
Vielleicht irritiert dich die Mechanik einfach weil du den Rhythmus bereits kennst. Man könnte meinen du gewöhnst dich dran doch jeder hat sein Tempo und plausible Erklärungen gibt es viele vielleicht ist der Reiz gerade dass es nicht sofort auf Autopilot läuft.
Wobei man sich fragen könnte ob die Frage selbst schon zu eng ist. Soll ein Remake unbedingt geschmeidig sein oder auch mal eine rauere Seele behalten?
Man könnte den Fokus auch auf das größere Bild legen. Atmosphäre und Story ziehen dich rein während die Technik dich begleitet und herausfordert. Vielleicht ist das eine künstlerische Entscheidung die sich gegen den glattgebügelten Zeitgeist stemmt und das Thema Überleben in einer harschen Wirklichkeit zeigt.