Wie höre ich auf, mich beim joggen mit anderen zu vergleichen?
#1
Ich bin gerade etwas verunsichert, weil ich merke, dass ich mich beim Joggen im Park immer wieder mit anderen Läufern vergleiche. Statt einfach meine Runde zu genießen, fange ich an, ihr Tempo zu analysieren oder wie viel entschlossener sie wirken. Es nimmt mir irgendwie die Freude und ich frage mich, ob das noch gesunde Bewegung ist oder schon in etwas Ungesundes kippt. Vielleicht geht es ja anderen auch so.
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#2
Es ist völlig menschlich beim Joggen andere zu beobachten und zu vergleichen. Vielleicht gelingt es dir den Blick auf deine eigene Bewegung zu richten statt auf andere. Versuche dich auf Atmung und Trittfrequenz zu konzentrieren und den Park einfach als Hintergrund zu sehen.
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#3
Aus einer analytischen Perspektive kostet der Vergleich kognitive Ressourcen und reißt dich aus dem Fluss der Bewegung. Wenn du dein Wohlbefinden statt das Tempo in den Vordergrund stellst bleibst du eher bei dir selbst und lässt den Park zur Bühne der Erfahrung werden. Was würde sich ändern wenn du das Tempo aus der Gleichung herausnimmst?
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#4
Manchmal denke ich ja der Vergleich ist eher Gewohnheit als echte Information. Vielleicht ist es nur dein Kopf der Muster sucht und dir Geschichten über andere erzählt. Vielleicht hilft es zu akzeptieren dass jeder Lauf anders ist und dass Freude manchmal leiser kommt.
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#5
Vielleicht könntest du den Blick neu setzen und das Thema Aufmerksamkeit als Ressource betrachten statt als Messlatte. Der Gedanke sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren statt auf andere Läufer kann Bewegung auch als Erlebnis rahmen. Ob du das wirklich nutzt musst du selber ausprobieren.
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