Ich überlege schon länger, ob ich mal einen Stammtisch in meiner Stadt gründen sollte. Irgendwie fehlt mir seit dem Umzug hierher der richtige Anschluss, und die paar Bekannten, die ich habe, sind oft mit ihrer eigenen Familie beschäftigt. Ich stelle es mir eigentlich ganz schön vor, einfach regelmäßig mit einer lockeren Runde zusammenzusitzen. Aber ich bin unsicher, ob sich überhaupt jemand finden würde, und die Organisation schreckt mich auch ein bisschen. Wie habt ihr das gemacht, als ihr so etwas auf die Beine gestellt habt?
Ich verstehe den Wunsch nach Zugehörigkeit seit dem Umzug. Ein Stammtisch könnte sowas wie eine kleine Heimat schaffen und das Alleinsein mildern.
Aus organisatorischer Sicht fängt es damit an zu klären wer mitmachen könnte und wo ihr euch regelmäßig trefft. Dann bleibt man offen für neue Teilnehmer und sucht sich passende Räume in der Nähe raus.
Ich hätte zuerst alle per WhatsApp zusammengetrommelt und dann gehofft dass die Lust von selbst mitläuft, klingt heute fast nach Stammtisch 2.0.
Ist es wirklich realistisch dass sich Leute melden oder wirkt es am Ende zu aufwendig?
Vielleicht geht es weniger um eine feste Gruppe und mehr um Räume für ungezwungene Gespräche die sich in der Stadt verteilen.
Ein Gedanke bleibt offen Stammtisch als Konzept und es geht eher um Begegnung als um klare Ziele.