Ich habe vor ein paar Monaten eine kleine Gruppe für lokale Hobby-Gärtner gestartet. Anfangs war die Begeisterung groß, aber jetzt meldet sich kaum noch jemand zu den Treffen. Ich frage mich, ob ich vielleicht zu viel erwartet habe oder ob es einfach an der Art liegt, wie ich die Leute einbinde. Es fühlt sich manchmal so an, als würde ich gegen eine Wand reden, wenn ich versuche, eine nachhaltige Gemeinschaft aufzubauen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich einfach geduldiger sein muss oder ob ich grundlegend etwas anders angehen sollte.
Ich verstehe wie frustrierend das ist und es tut weh zu sehen dass die Gemeinschaft ins Stocken gerät Geduld gehört sicher dazu doch vielleicht liegt es an der Art wie ihr Menschen abholt oder an den Terminen Worum ging es euch am Anfang wirklich und was hat sich seitdem verändert
Aus Sicht der Organisation lassen sich Dinge messen wie Teilnahmequote oder wiederkehrende Besucher Vielleicht haben sich Interessen verschoben oder der wahrgenommene Mehrwert ist weniger geworden Eine Hypothese ist dass kurze konkrete Formate besser funktionieren als lange Treffen und dass es klare kleine Aufgaben geben sollte Welche Variable sollte man zuerst testen um eine Veränderung zu spüren
Vielleicht geht es euch ja weniger um eine dauerhafte Gemeinschaft sondern eher um Inspiration zum Gärtnern direkt vor Ort Dann könnte es reichen weniger Rituale zu haben und mehr spontane Treffen in der Nachbarschaft zu planen Oder war das Ziel doch stärker die Nachbarn miteinander ins Gespräch zu bringen
Bevor du weiter Energie in das Projekt steckst könnte eine andere Sicht helfen Vielleicht geht es nicht um eine feste Gruppe sondern um flexible Impulse Wenn ihr eher auf wechselnde Besucher setzt und verschiedene Rollen ausprobiert funktioniert das vielleicht besser als das alte Muster zu retten Willst du das