Ich habe mir vorgenommen, endlich ein eigenes Skizzenbuch zu führen, aber ich komme einfach nicht in den Rhythmus. Manchmal nehme ich es mir vor und dann liegt es wochenlang unberührt in der Ecke. Andere Male habe ich plötzlich Lust, aber dann fehlt mir die Idee, was ich überhaupt hineinzeichnen soll. Es fühlt sich an, als würde ich gegen eine unsichtbare Blockade arbeiten. Wie schafft ihr es, das regelmäßige Skizzieren zur Gewohnheit werden zu lassen?
Das kenne ich gut du willst regelmäßig zeichnen und das Skizzenbuch liegt wieder still daneben. Starte mit einem Mini Ziel jeden Tag drei Minuten reichen oft schon. Wenn du merkst du bist wieder bei null nimm dir ein Objekt in der Umgebung und zeichne es schnell als Schnellskizze.
Vielleicht blockiert dich die Erwartung die perfekte Idee zu treffen die Angst vor dem leeren Blatt ist real. Schreibe erst mal grob mit wenigen Strichen und lass die Idee sich später entwickeln.
Manchmal denke ich man muss gleich etwas Tiefgründiges zeichnen doch es reicht auch wie aus dem Handgelenk zu kritzeln. Was hindert dich gerade am Start?
Vielleicht geht es weniger ums Zeichnen als ums Vertrauen ins eigene Tempo. Stell dir das Skizzenbuch als Spiegel vor der dir nicht sagt wie gut du bist sondern wann du dich traust zu beginnen.
Ich bleibe skeptisch denn der Druck trifft schnell zu. Wer sagt dass Routine wirklich besser ist als spontane Momente?
Ein Konzept das ich probiere ist eine Rotation der Aufgaben Heute schnelle Linien Heute Strukturformen Morgen Perspektive Und so weiter Das hält das Buch lebendig.
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen statt es zuzustimmen. Nimm das Skizzenbuch als Tagebuch der Eingebungen nicht als Notenheft