Ich habe kürzlich einen Vortrag über mein Spezialgebiet für ein allgemeines Publikum gehalten und hatte danach das Gefühl, komplett danebengelegen zu haben. Statt Begeisterung sah ich nur verwirrte Gesichter. Jetzt frage ich mich, ob ich zu sehr in meiner eigenen Fachsprache gefangen war und wie man eigentlich eine Brücke schlagen kann, ohne die Inhalte zu verfälschen. Dieser Balanceakt zwischen Präzision und Verständlichkeit lässt mich echt zweifeln.
ich verstehe deinen frust du wolltest verstanden werden und statt begeisterung nur verwirrte blicke zu sehen trifft dich das tief das darf auch mal passieren und vielleicht steckt darin der erste hinweis dass du zu sehr in deiner fachsprache bist
eine brücke zwischen fachsprache und publikum entsteht wenn du drei einfache bilder wendest und die kernaussagen in alltagssprache formulierst statt fachbegriffe hintereinander zu reihen verständlichkeit wird so sichtbar
vielleicht hast du gedacht das publikum wolle nur fakten am ende geht es darum wie du deine idee erzählst und welche bezüge zum alltag du herstellst das macht die sache lebendig
ist die annahme dass es nur um verständlichkeit geht wirklich gültig wer weiß soll das publikum vielleicht einfach hören wie du agil mit fragen umgehst?
was wenn das thema neu gerahmt wird indem du eine geschichte reinbringst statt einer reihe fakten und dabei offen lässt wie es weitergeht
halte drei klare bilder fest und wähle dazu ein passendes beispiel bleib dann offen für abweichungen und fragen die balance zwischen präzision und verständlichkeit ist ein fortlaufendes experiment