Ich bin gerade in einer seltsamen Situation mit meinem Hörverhalten. Jahrelang habe ich Podcasts fast nur beim Pendeln oder beim Putzen gehört, also immer nebenbei. Jetzt arbeite ich viel von zuhause und habe das Gefühl, ich kann mich nicht mehr richtig auf längere Gespräche konzentrieren. Selbst bei Formaten, die ich früher geliebt habe, schweife ich nach zehn Minuten gedanklich ab. Das frustriert mich, weil ich das Gefühl habe, etwas zu verpassen. Geht das noch jemandem so, dass sich die Art, wie man Audioinhalt konsumiert, so grundlegend verändert hat?
Ja das kenne ich auch Der Podcast lief früher nebenbei beim Pendeln Jetzt sitzt man zu Hause und die Aufmerksamkeit bleibt nicht bei der Sache dran
Es scheint mir eine Frage der Aufmerksamkeitsorganisation Wenn viel Umgebung und Routine fehlen verändert sich wie wir zuhören und der Podcast wird zu etwas das man nebenbei macht statt sich darauf einzulassen
Vielleicht mischst du dich mit der Idee dass Podcasts nur Hintergrundgedudel sind In Wahrheit ist es eher eine Frage wie du Aufmerksamkeit strukturierst und welche Muster du jetzt ausprobierst
Ich bleibe skeptisch Denn vielleicht ist es nicht du sondern die Form Die langen Gespräche brauchen eine andere Art von Rhythmus
Wenn du das Thema neu rahmst geht es um Haltung statt um Tricks Wir reden hier von Fragmentierung und davon wie man Geschichten in Bruchstücke stapelt statt in einem sauberen Flow
Kurz gesagt es ist in Ordnung sich zu wandeln und den Konsum anzupassen
Muss das wirklich so sein dass du dich ständig ablenkst oder könnte es einfach eine Veränderung der Hörgewohnheiten sein und du findest neue Wege zu hören