Ich bin letztens in der Bahn in eine Situation geraten, die mich seitdem nicht loslässt. Eine ältere Dame hatte Probleme, ihren Rollator die Stufen hochzubekommen, und ich habe einfach zugeschaut, während ein anderer Fahrgast sofort geholfen hat. Ich war wie erstarrt. Jetzt frage ich mich, warum ich nicht reagiert habe, obwohl ich es eigentlich wollte. Vielleicht lag es an der unerwarteten Hektik des Moments oder einfach an der eigenen Schüchternheit. Ich denke oft darüber nach, wie man solche kleinen Barrieren im Alltag überwinden kann.
Es tut mir leid dass dich das so beschäftigt du wolltest helfen und bist doch erstarrt der moment in der bahn war zu hektisch und das nagt jetzt an dir
Vielleicht lag es an einer kette unsichtbarer fakten der lärm der bahn die bewegung der anderen der stille moment der gedanken die zu schnell springen solche momente bauen barrieren die dich lähmen erst im nachhinein verstehst du wie viele fakten zusammen wirken
Vielleicht missverstehst du die lage du dachtest der andere mache es schon du glaubst du hättest versagt dabei lag es eher daran dass die situation schwer zu lesen war und niemand schuldig ist
Vielleicht sollte man sich fragen ob helfen wirklich immer gut ist oder ob es klug wäre erst zu warten bis klar ist was gerade nötig ist?