Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich mit meiner freiberuflichen Grafikarbeit wirklich noch wachsen kann. Die Aufträge sind solide, aber irgendwie drehe ich mich im Kreis und spüre diese innere Leere, wenn ich nur noch Briefings abarbeite. Letztens habe ich zum ersten Mal ein komplett eigenes, persönliches Illustrationsprojekt in Angriff genommen, einfach so, ohne Kundenbriefing. Dieser kreative Freiraum hat sich so anders angefühlt, fast wie ein heimlicher Seitenweg. Jetzt grübele ich, ob und wie man so etwas ausbauen kann, ohne die finanzielle Sicherheit der Auftragsarbeit komplett über Bord zu werfen. Vielleicht kennt das ja jemand von euch, dieses Ziehen in eine andere Richtung.
Klingt wie ein echtes Dilemma und dieses Ziehen nach Luft kenne ich aus eigener Erfahrung Bei deinen Aufträgen hast du eine gute Basis doch die Luft zum Atmen fehlt
Vielleicht klappt Wachstum besser wenn du regelmäßig Freiräume schaffst statt zu hoffen dass es sich von selbst regelt Kreativität braucht Rhythmus
Manchmal ist Wachstum nicht mehr Geld sondern Klarheit in der Richtung Du willst dich freier ausdrücken
Trägt die Frage nach Wachstum vielleicht eine gesellschaftliche Erwartung mit sich und was wenn Zufriedenheit schon Form von Wachstum ist?
Ich bleibe skeptisch du musst dich nicht radikal verändern um wertvoll zu bleiben Ich frage mich ob der Druck dich mehr lähmt als beflügelt
Vielleicht geht es weniger um Mehr als um Stilwechsel und Portfolio Struktur Dein eigenes Projekt wird zum Kern deines Angebots nicht zum Hobby
Was wäre wenn du das eigene Projekt als Testballon siehst ohne zu versprechen dass es die alte Arbeit ersetzt?