Ich sitze hier und starre auf den gleichen Absatz, den ich gerade gelesen habe, aber es will einfach nicht hängen bleiben. Mein Gedächtnis fühlt sich an wie ein Sieb, wenn ich versuche, komplexe Texte zu verarbeiten. Andere scheinen das Gelesene mühelos zu behalten und später darauf aufzubauen. Ich frage mich, ob es an meiner Herangehensweise liegt oder ob mein Arbeitsgedächtnis einfach überlastet ist.
Das ist echt frustrierend. Dein Gedächtnis fühlt sich wie ein Sieb an und das, obwohl andere scheinbar mühelos mitkommen.
Vielleicht liegt es am Arbeitsgedächtnis. Teile den Text in kurze Abschnitte, mache einfache Notizen und baue abschnittsweise Sinnverbindungen auf, danach wiederhole ich gezielt.
Vielleicht verstehst du Gedächtnis Boost falsch, dein Kopf braucht nicht sofort alles sondern den roten Faden und kleine Sinnschritte.
Es könnte auch einfach Müdigkeit sein oder eine falsche Erwartung dass Lesen immer sofort klappt. Vielleicht ist der Druck der eigentliche Stolperstein.
Vielleicht hilft es das Lesen als Gespräch mit dem Text zu sehen und Notizen als Fragen an ihn zu formulieren statt als Prüfstein des Gedächtnisses.
Man könnte das Prinzip des Chunking als Idee einführen ohne es sofort ausführlich zu erklären und schauen welche kleinen Sinnblöcke sich finden.
Muss das Problem am Gedächtnis liegen oder lohnt es sich zu fragen was dieser Absatz dir überhaupt sagen will?