Wie klappt der umstieg vom multiplayer zum solo-rollenspiel?
#1
Ich spiele jetzt seit Jahren fast nur noch Multiplayer-Titel mit Freunden, aber kürzlich habe ich mal wieder ein richtiges Singleplayer-Rollenspiel angefangen. Irgendwie fühlt es sich seltsam an, nach einem langen Tag ganz für mich allein in dieser Welt zu versinken. Die Stille und das eigene Tempo sind gleichzeitig erholsam und ein bisschen ungewohnt. Ich frage mich, ob anderen diese Umstellung auch so geht, oder ob man das reine Solo-Erlebnis einfach wieder lernen muss.
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#2
Ja das kenne ich gut. Nach Jahren mit Teamplay wird das stille Universum eines Solo Spiels wie eine andere Erde. Man atmet langsamer, man lauscht den Geräuschen, und manchmal fühlt man sich verloren darin wie man sich Zeit nehmen soll.
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#3
Es ist halb Lernen halb Umgewöhnung. Multiplayer fordert Rhythmus und Feedback durch andere, während das Soloerlebnis Tempo Belohnungsrhythmen und Fehlerkultur allein bestimmt. Du merkst dass das Spiel weniger darauf wartet dass du reagierst und mehr darauf wie du dich hineinfallen lässt.
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#4
Vielleicht missverstehst du es, es geht nicht darum das Solo zu lernen sondern die Stille als Spielmechanik zu sehen.
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#5
Ich bin skeptisch. Vielleicht ist das einfach Gewohnheit und das braucht kein spezielles Relearn. Mit der Zeit passt man sich an die neue Rhythmik an.
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#6
Vielleicht lässt sich das Ganze neu rahmen. Nicht das Solo soll gelernt werden sondern man schafft Rituale die das Alleinsein angenehm machen.
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#7
Ist das Soloerlebnis wirklich fremd oder erinnerst du dich daran wie viel Ruhe du darin findest jenseits von Lachen und lauter Musik?
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