Ich stehe gerade vor einer kleinen, aber für mich wichtigen Entscheidung und würde gerne hören, wie andere das handhaben. Seit einiger Zeit nutze ich eine Notizen-App, die eigentlich alles kann, was ich brauche. Aber irgendwie fühlt sich das Arbeiten darin nicht mehr richtig flüssig an. Es ist, als ob die App mir im Weg steht, statt mir zu helfen, obwohl alle Funktionen da sind. Vielleicht liegt es an der Art, wie ich mittlerweile denke und organisiere. Hat jemand ähnliches erlebt, nachdem er sehr lange mit einem Tool gearbeitet hat?
Ja das kenne ich gut. Eine NotizenApp die alles kann soll helfen doch oft wird sie zum Hindernis. Der Fluss fehlt und das frustriert. Vielleicht ist es nur eine Phase oder die Gewohnheit hat sich verschoben.
Vielleicht steckt eine kognitive Verschiebung dahinter. Wenn du jahrelang mit einem Werkzeug arbeitest formt sich dein Denken so dass Aufgaben anders ablaufen als früher. Eine NotizenApp wird dann zum Baustein des Denkflusses statt zum Helfer und plötzlich stört sie mehr als sie hilft.
Vielleicht ist die Grundannahme dass die App schuld ist zu einfach. Vielleicht willst du dich gerade neu ausrichten und das Tool dient eher als Auslöser für Veränderungen als als Lösung.
Was würdest du tun wenn du die App ganz ausschließt und stattdessen mit einfachen Notizen oder einer anderen Struktur arbeitest?