Ich war letzte Woche beim Arzt und habe eine Überweisung für eine Darmspiegelung bekommen. Irgendwie beschäftigt mich das mehr, als ich zugeben möchte. Hat jemand von euch schon mal eine solche Untersuchung machen lassen und kann erzählen, wie das so war? Mir geht es vor allem um den Ablauf und das Gefühl danach.
Ja ich habe schon eine Darmspiegelung hinter mir und ehrlich gesagt hat mich der Gedanke viel mehr beschäftigt als der eigentliche Tag. Der Bauch schmerzte ein wenig nach dem Eingriff und danach war ich erschöpft und irgendwie erleichtert zugleich.
Aus analytischer Sicht läuft es meist so ab Vorbereitung Beruhigungsmittel dann wird ein Endoskop eingeführt und der Darm gespült Danach bleibt man oft noch eine Weile im Raum bis die Wirkung der Müdigkeit nachlässt.
Ich habe gedacht dass es eine Art mini op ist und man am Schluss gleich sieht was los war dabei war es eher ein screening und ich habe danach erst gemerkt wie entspannt man ist wenn alles rum ist.
Ich bin skeptisch ob so eine Darmspiegelung wirklich nötig ist wenn man keine symptome hat und ich frage mich ob der nutzen nicht überbewertet wird?
Vielleicht lässt sich das Thema auch anders sehen als reine diagnose es kann auch eine chance sein den eigenen lebensstil zu prüfen und achtsam zu werden.
Kurz gesagt es ist unangenehm aber erträglich danach fühlt man sich oft beruhigt und ein wenig erleichtert.
Vielleicht klingt Mikrobiom nach einem abgekarteten Begriff doch die Idee dass das Netzwerk im Darm mehr macht als wir vermuten ist spannend und öffnet neue Fragen.