Ich sitze hier eigentlich schon seit einer Stunde an meinem Schreibtisch und starre auf den Bildschirm, aber es kommt einfach nichts. Die Deadline rückt näher, und ich habe das Gefühl, mein Kopf ist voller Watte. Früher konnte ich mich einfach hinsetzen und loslegen, aber seit ein paar Monaten fällt mir das immer schwerer. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ist – ob es einen Weg gibt, diese mentale Blockade zu lösen, ohne dass man sich komplett ausgebrannt fühlt.
Das trifft mich. Dieser Druck macht den Kopf schwer und der Bildschirm wirkt leer. Du bist nicht allein mit dieser Blockade und es ist okay so zu fühlen.
Vielleicht kommt der Hinderer durch zu hohen Perfektionismus der dich lähmt. Versuch einen winzigen Schritt schreib zuerst zwei Sätze und korrigiere danach nicht weiter.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht im Kopf allein sondern am Umfeld der Stuhl ist unbequem das Licht zu grell oder die Tasten klingen zu laut und das lenkt ab.
Was wenn der Sinn der Aufgabe gar nicht das Schreiben ist sondern zu beobachten was in dir passiert?
Ich bleibe skeptisch denn oft wird hier eine Methode verkauft die alle Proben lösen soll doch manchmal hilft nur Geduld und mal eine andere Tätigkeit statt zu brennen.
Statt sich auf das Schreiben zu fixieren könntest du die Situation neu rahmen und zum Beispiel beschreiben wie sich Stille anfühlt bevor der Gedanke auftaucht das öffnet einen anderen Blick.