Ich sitze hier schon eine Weile über meinen Analysis-Aufgaben und komme einfach nicht weiter. Eigentlich dachte ich, ich hätte das mit den Grenzwerten verstanden, aber jetzt bei der konkreten Anwendung auf stückweise definierte Funktionen dreht sich mir alles. Ich frage mich, ob ich den grundlegenden Gedanken vielleicht doch nicht richtig verinnerlicht habe. Es fühlt sich manchmal so an, als würde ich nur noch Muster erkennen, ohne wirklich zu verstehen, was da vor sich geht.
Ich merke wie du beim Thema Grenzwerte frustriert bist. Das Gefühl nur Muster zu erkennen kenne ich gut. Vielleicht hilft es die Idee wieder klein anzufangen und jeden Randfall deiner stückweise definierten Funktion einzeln zu prüfen.
Der Kern ist einfach Grenzwerte beschreiben was passieren würde wenn man die Eingabemenge schrittweise nah ans Limit heranführt. Bei stückweise definierten Funktionen sieht man Sprünge erst wenn man die Teilbereiche separat ansieht.
Vielleicht missverstehst du die Prämisse. Es geht nicht darum die eine richtige Lösung zu finden sondern verschiedene Blickwinkel zu beobachten wie sich ein Grenzwert dem Rand nähert.
Ich bin skeptisch ob man alles ausgerechnet bekommen muss Grenzwerte sind oft ein Ort an dem Unsicherheit auftaucht und das ist völlig normal oder etwa nicht?
Vielleicht hilft es das Thema neu zu rahmen als Frage nach dem Verhalten vor der Grenze statt als Endziel der Lösung der Grenzwert wird so eher zum Prozess nicht zur Prüfung.
Es ist okay sich unsicher zu fühlen. Manchmal reicht ein kleiner Schritt und der Rest folgt später Grenzwerte erklären sich oft schrittweise.