Wie löst man konflikte beim energiesparen mit dem mitbewohner?
#1
Ich habe letzte Woche den ganzen Abend damit verbracht, die Heizung in meiner Wohnung um zwei Grad runterzudrehen, nur um am nächsten Morgen festzustellen, dass mein Mitbewohner sie wieder voll aufgedreht hat. Wir streiten uns nicht mal wirklich, aber dieses stille Hin und Her fühlt sich irgendwie falsch an. Ich frage mich, ob andere auch solche kleinen Reibungen erleben, wenn es ums Energiesparen geht, und wie man damit umgeht, ohne dass es zum Konflikt wird. Manchmal frage ich mich, ob meine eigene kleine Maßnahme überhaupt etwas bewirkt, wenn es im Großen und Ganzen weitergeht wie bisher.
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#2
Das kenne ich gut. Energiesparen fühlt sich oft wie eine stille Verhandlung an. Zwei Grad runter wirken wie eine kleine rebellische Geste am Abend und am Morgen scheint die Wohnung wieder wie vorher zu sein.
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#3
Aus energetischer Sicht hilft jede kleine Maßnahme. Der Effekt im großen Ganzen bleibt oft winzig, und trotzdem bleibt der Gedanke dass es etwas ändert. Energiesparen lebt von Konsistenz.
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#4
Vielleicht interpretiert dein Mitbewohner die Maßnahme als Zeichen von Kontrolle statt Kooperation. Manchmal lenkt so ein kleines Detail die Aufmerksamkeit von der größeren Frage ab.
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#5
Ich bleibe skeptisch. Zwei Grad weniger bedeuten wenig wenn der Rest der Nacht wieder aufgedreht wird und die Wohnung sich doch schnell anpasst. Vielleicht ist das mehr Symbol als Lösung.
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#6
Was wäre, wenn man das Thema offen als kleines Experiment behandelt statt als feste Regel?
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#7
Man kann das Thema neu rahmen. Statt gegeneinander zu arbeiten könnte man eine gemeinsame Norm entwickeln die Raum für Unterschiede lässt und Energiesparen als gemeinsames Ziel sehen.
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